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Genitalwarzen (Feigwarzen, Kondylome)
Beschreibung
Feigwarzen sind gutartige Hautwucherungen, die durch HPV-Viren im Genitalbereich entstehen. Sie können zu juckenden, blumenkohlartigen Wucherungen wachsen und auch Blutungen verursachen.
Ursachen & Risikofaktoren
Übertragung erfolgt hauptsächlich durch sexuellen Kontakt, aber auch bei der Geburt. Risikofaktoren sind viele Sexualpartner, homosexuelle Kontakte und ein geschwächtes Immunsystem.
Häufigkeit
Etwa 1–2 % der sexuell aktiven Menschen zwischen 15 und 49 Jahren sind betroffen, vor allem 20- bis 24-jährige Frauen und 25- bis 29-jährige Männer.
Symptome
Feigwarzen erscheinen meist als kleine Knötchen, die später blumenkohlartig werden. Sie können an den Schamlippen, dem Penis oder dem Analkanal auftreten. Juckreiz, Ausfluss oder Blutungen können auftreten.
Diagnose
Feigwarzen sind oft schon mit bloßem Auge erkennbar. Es gibt auch nicht sichtbare Infektionsherde. Gewebeproben können zur Bestätigung entnommen werden.
Verlauf
Es dauert in der Regel 2 bis 3 Monate nach der Infektion, bis Feigwarzen erscheinen.
Behandlung
Es gibt keine direkte Behandlung gegen das Virus, aber Feigwarzen können mit Cremes, Kältetherapie, Laser oder chirurgisch entfernt werden.
Folgen
Feigwarzen sind in der Regel harmlos, es kommt aber häufig zu Rückfällen. Daher können sie das psychosoziale Wohlbefinden beeinträchtigen. Eine Übertragung auf Neugeborene bei der Geburt ist möglich.
Vorbeugung
Kondome bieten keinen vollständigen Schutz, da HPV auch außerhalb des abgedeckten Bereichs übertragen werden kann. Die HPV-Impfung bietet einen besseren Schutz.
